Feriendorf auf der Wasserkuppe

Plan Hüttendorf Wasserkuppe

Papillon plant seit einigen Jahren eine zeitgemäße Erweiterung seiner Übernachtungsmöglichkeiten auf der Wasserkuppe. Mit einer Investition von rund 4,5 Millionen Euro sollen 15 Ferienhäuser mit 24 Wohneinheiten mit je 4 Betten direkt neben den Hotels Peterchens Mondfahrt und Deutscher Flieger entstehen.

Die Holzhäuser sind mit großen Fensterflächen, Holzverschalung und Holzdacheindeckung konzipiert. Sie werden über Holzstegen miteinander verbunden. Am Ende wird es sich so anfühlen, als würde man im Schwarzen Moor direkt vom Bohlenpfad kommend in einem Holzwürfel übernachten.

Mit dem Konzept des Architekten Thorsten Gensler, das nach unseren Recherchen zumindest in Deutschland einmalig ist, verbinden wir regionaltypisches Bauen inmitten einer charakteristischen Moorlandschaft. Der preisgekrönte Landschaftsplaner Elmar Herget sieht Karpatenbirke und Moorgräser zwischen den Eichenbohlen.

Die Anlage soll im Winter mit einem Fernwärmenetz aus einem BHKW versorgt werden. Von März bis Oktober wird eine große Photovoltaikanlage mehr Strom CO2-frei produzieren als die gesamte Anlage in einem ganzen Jahr an Energie benötigen wird. Einige der Ferienhäuser verfügen über eine eigene Sauna, sodass gerade für Wintersportler auch der Wellnessfaktor nach dem Pistenvergnügen nicht zu kurz kommt. Fast alle Häuser bieten von der Hanglage aus eine Fernsicht über 70 km bis in den Thüringer Wald.

Das Feriendorf liegt unmittelbar an der Skipiste und nur 200m von der Sommerrodelbahn entfernt. Die nördlichen Häuser werden für den Sternenpark Wasserkuppe mit großen Dachfenstern ausgestattet, sodass das Beobachten fremder Himmelskörper sozusagen aus dem Bett möglich ist. Diese Infrastruktur ist in dieser Höhenlage und der damit verbundenen klaren Luft mit sehr geringem Streulicht in Deutschland einmalig.  

Papillon rechnet bei einer Auslastung von 180 Tagen mit jährlich rund 10.000 zusätzlichen Übernachtungen. Projektleiter Roland Wahl weist auf die schon vorhandene Infrastruktur der Hotels mit Rezeption und Restaurants hin, ohne die eine Umsetzung eines solchen Projektes schlichtweg unmöglich wäre.

Papillon-Geschäftsführer Boris Kiauka und Andreas Schubert freuen sich auf die Erweiterung und sehen in der Investition in das  hochwertige und naturfachlich nachhaltige Bettenangebot auch eine Aufwertung für das Tourismusangebot der ganzen Region.

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